Kooperationen

Forschungsprojekt zu Nachtod-Kontakten (NTK)
Das Forschungsprojekt zur Nachtod-Kontakten (NTK) ist eine langfristig angelegte, mehrsprachige internationale Studie, durchgeführt von Evelyn Elsaesser und Kolleginnen und Kollegen, die sich mit der Phänomenologie, den Umständen sowie den psychologischen Auswirkungen spontaner und direkter Kontakte befasst, die von Hinterbliebenen im Zusammenhang mit verstorbenen nahestehenden Personen berichtet werden. Durch die systematische Erhebung und Analyse von Berichten aus erster Hand von Menschen aus unterschiedlichen kulturellen Kontexten liefert das Projekt Hinweise darauf, dass spontane Kontakte mit Verstorbenen ein kulturübergreifend verbreitetes und psychologisch bedeutsames Phänomen darstellen. Die Ergebnisse tragen dazu bei, dass Psychologinnen und Psychologen, Fachpersonen der Trauerbegleitung sowie therapeutisch Tätige besser verstehen, wie NTK zur emotionalen Verarbeitung beitragen, Resilienz fördern und das Verständnis des Lebens nach dem Tod erweitern können, indem sie die Kluft zwischen subjektiver Erfahrung und wissenschaftlicher Forschung überbrücken.
Evelyn Elsaesser leitet das Forschungsprojekt.
Projekt „Death is not the End“ – Eine Initiative zur Erforschung des Bewusstseins und todesbezogener Erfahrungen
Worum es bei dem Projekt geht
„Death is not the End“ („Der Tod ist nicht das Ende“) ist eine gemeinnützige Initiative, die Forschende, Autorinnen und Autoren, spirituelle Lehrende sowie Interessierte zusammenbringt, um den Dialog über den Tod und die Möglichkeit eines Weiterbestehens des Bewusstseins über den körperlichen Tod hinaus zu fördern. Das Projekt setzt sich dafür ein, den Tod zu enttabuisieren und zu entmystifizieren, ihn als natürlichen Bestandteil des Lebens zu verstehen und einen offenen Austausch über Erfahrungen zu ermöglichen, die die Annahme infrage stellen, dass das Bewusstsein mit dem physischen Tod endet. Es verbindet empirische Forschung, persönliche Erfahrungsberichte, philosophische Reflexionen und spirituelle Perspektiven und widmet sich Themen wie Nahtoderfahrungen (NTE), geteilten Todeserfahrungen (Shared Death Experiences, SDE), Nachtod-Kontakten (NTK), terminaler Geistesklarheit (Terminal Lucidity), Reinkarnationsforschung, Medialität sowie weiteren verwandten Phänomenen.
Evelyn Elsaesser ist Mitglied des Projektteams.


SWISS IANDS
Die Internationale Vereinigung für Nahtoderfahrungsstudien (International Association for Near‑Death Studies, IANDS) ist eine internationale gemeinnützige Organisation, die sich der Erforschung und Vermittlung von Wissen über Nahtoderfahrungen (NTE) und verwandte Phänomene widmet. Sie fördert die wissenschaftliche Forschung, veröffentlicht Bildungs- und Informationsmaterialien und organisiert Konferenzen sowie Selbsthilfe- und Unterstützungsgruppen.
SWISS IANDS ist die Schweizer Sektion und Plattform von IANDS. Sie stellt Ressourcen, Veranstaltungen, Vorträge, Medieninformationen sowie Unterstützungsgruppen zur Verfügung. Sie befasst sich mit Nahtoderfahrungen und ihren Auswirkungen auf offene, wissenschaftlich fundierte und ideologiefreie Weise.
Evelyn Elsaesser ist Gründungsmitglied und Vorstandsmitglied von SWISS IANDS
